Station 10: Limbach-Oberfrohna – Friede, Freude, Bratkartoffel

Juli 21st, 2011, 22:20  / Author: Sandra

Donnerstag 9 Uhr: Panik bricht aus. Das LINKE Büro in Plauen sieht aus wie nach einem kleinen Bürgerkrieg. Mitarbeiter_innen ersetzen den bisher ignorierten Wecker.

Dank dieser lieben Menschen kamen wir heute quasi zum ersten mal pünktlich aus dem Bett und somit auch pünktlich in die Autos, um nach Limbach-Oberfrohna zufahren. Dort angekommen erwartete die Polizei uns auch schon und erklärte uns das weitere Verfahren, Bereitschaftsdienst, Zivilfahrzeug, Streife und so ähnliches.

Fix den Stand aufgebaut, Musik angemacht und die Leute aus dem Umfeld des Schwarzen Peter´s kennen gelernt. Großartige Menschen! Solche hier zufinden hätten wir nicht gedacht. Supi!

Nazis in freier Wildbahn gab es heute auch zu bestaunen. Junge, alte, große, kleine, ach die Vielfalt war erstaunlich! Aber außer einigen deutschen Grüßen blieb es ruhig. Aber was soll man schon erwarten. Getreu dem Motto „Kühe, Schweine, Ostdeutschland!“

Nun geht es mit netten Gesprächen, feinem Essen und noch diversen Versuchen in Handarbeit so langsam ins Bett. .. sehr langsam!

Morgen steht mit Zwickau die letzte Station auf dem Plan. Wir freuen uns! Über Zwickau und über das baldige Ende der Tour. :)

Autor: Matthias

Station 8 & 9 vollendet: Talsperre Pöhl & Plauen

Juli 20th, 2011, 22:06  / Author: Sandra

Uuuuund ein weiterer Tag neigt sich dem Ende zu. Derzeit befinden wir uns im Vogtland, genauer gesagt in Plauen.

Der gestrige Tag – und damit Station 8 – war wohl eher weniger erfolgreich. Es führte unsere Provinz-Truppe an die Talsperre Pöhl.  Fazit des Tages: Heute war wohl ein Reinfall. Außer zwei Strafzetteln, in einer Höhe von insgesamt 50 Euro, gab es keinerlei nennenswerte Ereignisse. Der Bus konnte nirgendwo halten und somit konnte auch kein Stand aufgebaut werden. Aus Trotz – oder auch aus Lust – machten sich einige Menschlein am späteren Abend noch auf den Weg, um die Stadt mit Aufklebern zu verschönern, andere nutzten die Zeit, um ein wenig Schlaf zu erhaschen und wiederum einige begaben sich auf Kneipentour. Insgesamt ein ruhiger Tag.

Heute sah der Tag schon etwas rosiger aus, wenn auch nicht das Wetter. Nachdem wir mit vielen umwegen dann doch auf dem Theaterplatz in Plauen angekommen sind haben wir im strömenden REGEN die Pavillons aufgebaut und den Stand gestaltet. Leider war der Standort nicht so optimal, ein wenig abseits des Weges waren wir leider etwas ab vom Schuss für junge Menschen. Naja, der Stand war trotzdem schön! Kontakte gepflegt haben wir mit der hiesigen Jugend und danach ging es in die Kreisgeschäftsstelle zum Workshop “Einführung ins Versammlungsrecht- am Beispiel Plauen Nazifrei”. Nach einer theoretischen Einleitung ging die Diskussion zu praktischen basics über, a lá ‘wie melde ich eine Demo an?’, Was muss ich beachten?’ und ‘Wie reagiere ich da und dort situationsgemäß?’. Als Resümee würde ich sagen: puhh ganz schön viel Theorie aber gut, dass nun endlich zu wissen und nun demnächst entsprechend agieren zu können.

Heute lassen wir den Abend mal wieder mit einem leckeren Essen ausklingen (hierbei danke an unseren zugeflogenen Super-Koch aus der Alten Brauerei, der ganz leckeres veganes Essen kochen kann!!!) und mal sehen was noch kommt.

Morgen gehts dann gefühlt viiiiieeel zu zeitig nach Limbach-Oberfrohna weiter. Wo wir mit einem Superinfostand mit Workshops wie Beutel-nähen, Jingel-basteln und dem Vortrag ‘Sexismus und Mackerscheiße in er Antifaszene’ auftrumpfen werden. Hoffentlich spielt morgen das Wetter mit. Bekanntlich ist ja Limbach-Oberfrohna kein unbeschriebenes blatt.

So jetzt gibts lecker Hapa Hapa.

müsli, müsli, yumm yumm yumm

bis dahin

Die ganze Paraden-Bande

Station 7: Annaberg-Buchholz Strahlender Fleck Dunkeldeutschlands

Juli 18th, 2011, 20:59  / Author: Marie

Ausschlafen, Mittagsschlaf, früh im Bett. Ja unser Sonntag war doch recht erholsam! Das war auch bitter nötig, da verbale Diarröh sich so langsam unter den fleißigen Mitfahrer_innen breit machte. Aber genug vom Gammeln!

Bekanntlich hat Morgenstund ja Gold im Mund. Leider bietet dieses Gold nicht genug Anreiz um uns aus den bequemen Betten der Steigerhäuser zu locken. Erst nach einer halbstündigen Odyssee durch unterschiedlichste Weckersounds und dem damit einhergehenden Gegrummel schafften wir es am Ende doch noch aus dem Bett und starteten pünktlich unsere Fahrt nach Annaberg-Buchholz. Dank zahlreicher Umleitungen haben wir auch nur knapp 3 Stunden für die Strecke gebraucht, geplant waren 1 ½ -2  Stunden, Held_innen bei der Arbeit eben. :)

Endlich in Annaberg-Bucholz angekommen, empfingen uns auch schon viele nette Menschen in der Alten Brauerei, einem tollen soziokulturellen Zentrum mitten im braunen Sumpf Dunkeldeutschlands.

Da ein Stand als zu heikel eingeschätzt wurde, nutzen wir die Zeit ebenso sinnvoll um die Menschen hier kennen zu lernen. Sommerrodeln und Freibad waren angesagt! Hurra! Politische Arbeit macht halt einfach wahnsinnig viel Spaß. ;)

Wieder zurück zur alten Brauerei und vegane Soljanka und Aufstriche verputzen! Großes Lob auch hier noch mal an die tollen Köch_innen! Lecker! Nun lassen wir den Abend mit fleißigem Beutel nähen ausklingen und freuen uns schon sehr auf morgen. Da sind wir nämlich in Pöhl. Wir rollen weiter und ihr lest hoffentlich fleißig mit. :)

Mission 5 & 6 accomplished: Görlitz & Pirna!

Juli 17th, 2011, 13:56  / Author: Sandra

Es ist Sonntag. Wir befinden uns wahrscheinlich in einem der tiefsten Teile Dunkeldeutschlands in einer kleinen Hütte – ringsum weitere solcher Häuser und sonst nur Natur. Der Weg hier hoch letzte Nacht hätte uns fast eine Mahlzeit gekostet, da wir gefühlte 3000 Kilometer bergauf mussten und die Zutaten zum Kochen sich selbstständig machten und in die Büsche flohen. Am Ende kam aber doch noch ein leckeres und endlich mal richtig gesundes Essen auf den Tisch. Aber kommen wir erstmal zu den Geschehnissen der letzten Tage. Da wir keine Internetverbindung ranbekommen haben, können wir erst heute davon berichten.

Am Donnerstag führte der Plan uns nach Görlitz auf den Marktplatz. Wir waren natürlich alle mal wieder gespannt, was uns da erwarten würde. Mit (mal wieder ;) etwas Verspätung trafen wir auch dort ein, wo uns auch schon ein paar Herren erwarteten und beim Aufbau halfen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Wind, der uns das Infomaterial um die Ohren wedelte, lief der Tag ziemlich gut. Ich würde behaupten, es war sogar der menschenreichste bisher. Auf dem Marktplatz befanden sich zu dieser Zeit viele Jugendliche, die auch rüber zum Stand kamen, um Material mitzunehmen und auch mal nachzufragen. Einige von ihnen verschönerten ihre Skateboards an Ort und Stelle mit “Knutschen ist wichtiger als Deutschland”-Aufklebern, was uns natürlich ein Lächeln ins Gesicht zauberte. So ging es dann auch weiter, bis die Sonne weg war und wir uns dazu entschieden, abzubauen. Danach ging es Richtung Schlafstätte. Mal wieder waren wir gespannt und hofften so sehr, dass uns etwas besseres erwarten würde als am Tag vorher in Zittau.. das Schicksal meinte es gut mit uns: ein wundervolles Hausprojekt mit tollen Bewohner_innen! Wir bezogen unsere Betten und aßen oben auf dem Dach zu Abend. Es war großartig. Die Aussicht. Das Haus. Auf einem Dach weiter unten, das auch zum Haus gehört, entdeckten wir eine Badewanne, was uns noch glücklicher stimmte. Die Sonne ging unter, wir wurden immer erschöpfter und damit die Gespräche immer blöder. Denn nach müde kommt ja bekanntlich doof. ;) Später saßen wir noch mit ein paar Menschen des Hausprojekts auf dem Dach mit der Badewanne, tranken Bier und unterhielten uns, bis schließlich doch die Müdigkeit siegte und wir zufrieden ins Bett fielen.

Doch leider war auch diese Nacht nicht lang genug und wir machten uns in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Pirna. Schade, denn noch immer ärgerten wir uns, dass wir die Möglichkeit nicht nutzen konnten, bereits eine Nacht vorher in Görlitz zu übernachten anstatt in Zittau. Nun ja, die Fahrt war anstrengend – besonders für unsere beiden Fahrer_innen. Langsam merkten wir, wie diese Woche an unseren Kräften nagte. In Pirna angekommen erwartete uns bereits Ina – wir waren mal wieder zu spät. Aber Zeit zum Essen gibt es natürlich immer, deshalb stärkten wir uns erstmal mit leckeren chinesischen Gerichten. Und dann ging es auch schon an die Elbe zum Aufbau. Ein schönes Plätzchen. Ein paar junge Antifas erwarteten uns anscheinend auch schon, halfen beim Aufbau und genossen mit uns den Tag. Zwar kamen nicht so viele Menschen am Stand vorbei wie am Tag davor, aber es waren doch einige. Und auch beim Beutelnäh-Workshop fanden sich Teilnehmer_innen. Nach einem langen Tag packten wir dann auch zusammen und genossen dabei den Sonnenuntergang an der Elbe. Ein schönes Bild. Und auch eine Gruppe von weiteren antifaschistischen Menschen gesellte sich dazu, um noch ein bisschen zu reden. Danach ging es aber auch schon schnurrstracks Richtung Kaufland, um für das Abendessen einzukaufen. Lutz, Ina und der kleine Pablo leiteten uns zu dem Häuschen, in dem wir schlafen sollten und dann nahm alles seinen Lauf – wie anfangs bereits beschrieben.

Nun sitzen wir hier draußen in der idyllischen Natur und freuen uns über diese zwei schönen Tage. Aber auch darüber, dass wir endlich ein wenig Zeit haben, um neue Kräfte zu tanken für die nächste Woche. Denn morgen geht es bereits nach Annaberg-Buchholz. Wir sind gespannt. Ihr seid es hoffentlich auch. Bis dahin: au revoir. :)

4. Station: Zittau!

Juli 15th, 2011, 00:06  / Author: Alex

Zittau, die alte Stadt der Einbahnstraßen und Kreisverkehre, hieß also die 4te Station der Provinzparade.
Nachdem wir es geschafft hatten zum Zittauer Büro der LINKEN zu gelangen, ging es nach kurzen Beratungen wegen des durchwachsenen Wetters auch alsbald zum Olbersdorfer See.
Dort angekommen durften wir den kompletten Stand inklusive Sofa und Musikanlage erst einmal einen gefühlten Kilometer zum Strand tragen, bevor uns bewusst wurde, dass wir doch die Befugnis hatten die Matrerialien mittels den Autos an den Strand zu transportieren, na verpeilen kanns ja Jede_r mal.

CIMG0041 300x225 4. Station: Zittau!

Nach ein paar Stündchen entspanntem Rumliegen und -sitzen am See bei guter Musik war der Andrang am Stand doch

insgesamt eher bescheiden, so ging es dann auch bald zurück nach Zittau, denn ein spannender Workshop erwartete uns im Zittauer Büro der LINKEN.
In dem Workshop “Alternativen zum beloschewistischen Kommunismus” erfuhren wir viel über anarchistische Experimente in der Ukraine und der damaligen UdSSR und deren Niederschlagung durch die Rote Armee.

Anschließend haben wir den Tag bei gemütlichem Grillabend ausklingen lassen und durften nebenbei auch die ein oder andere sexistisch

e oder homophobe Aussage einiger Weniger der anwesenden Menschen vernehmen, bevor wir uns momentan mal ganz ohne Party von einem amüsanten Film früh in den Schlaf wiegen lassen.

Denn morgen geht es wieder einmal früh los damit wir pünktlich 10 Uhr da sein können um bei hoffentlich gutem Wetter mit Blauwal-Pool, guter Musik, Sofa und Stand unsere 5te Station namens Görlitz zu rocken!

3. Station: Hoyerswerda!

Juli 14th, 2011, 13:02  / Author: struppi

Hoyerswerda ist eckig. Inclusive vieler eckiger hässlicher Aufkleber, die es am dritten Tag der Provinzparade mit unseren bunten zu überstickern gibt. Ein bisschen verspätet treffen wir im Büro von Caren Lay ein, um mit Struppi zu frühstücken.

Irgendwann stellen wir fest, dass etwas fehlt. Ohne jegliche Spur und Nachricht zu hinterlassen, verlässt uns der Autoschlüssel von Roy und trotz einer intensiven Suche durch Marie und Struppi will er sich nicht zeigen. Also Planänderung: eine Abordnung fährt nach Dresden, um einen Ersatz zu besorgen, der Rest macht einen “Stadtspaziergang”, um die allerschönsten Ecken dieser wunderhübschen Stadt kennenzulernen.CIMG0040 300x225 3. Station: Hoyerswerda!

Mit einer winzigen Verspätung treffen wir bei Sonnenuntergang am Geyerswalder See ein. Glücklicherweise hat sich das Wetter gehalten. Wir bauen also den Stand auf, hören auf dem extra für uns geschotterten Platz schöne Musik – allerdings will uns keiner so richtig besuchen. Am Strand bauen vier schöne Menschen Deutschland nach, um es dann mit Steinen zu bewerfen.

Nach 2 Stunden entspannter Standbetreuung übernehmen wir einen örtlichen Einkaufsmarkt, um die Zutaten für ein dekadentes Mahl zusammenzustellen – Kokosmilch-Tofu-Curry mit Reis und Nudeln. In der KuFa Hoy angekommen, versuchen wir, einen unvollständigen Pavillon aufzubauen, was leider nur teilweise klappt. Wir haben sehr geweint. Allerdings funktionieren die Plantschbecken prima!

Schon während der Kochsession zeichnet sich ab, dass wir da etwas großartiges fabriziert haben. Und entgegen allen Prognosen reicht das Essen für die drölftausend Menschen sogar.

Was danach kommt, ist mir nur noch schleierhaft in Erinnerung. Es gewittert, auf der KuFa-Terasse gibt es keine Luft mehr, sondern nur noch Wasser. Jemensch bezeichnet dies folgendermaßen: “Das Licht ist gut, die Musik auch und die Soundeffekte erst!”. Die hedonistische Front des Abends tanzt nämlich irgendwann in Badebekleidung draußen.

Autorin: LMJ

2. Station: Kamenz!

Juli 13th, 2011, 00:11  / Author: Marie

Heute war wieder ein schöner Tag, lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann gings ab nach Kamenz. da haben wir uns mit der ortsgruppe der  Linksjugend getroffen um kontakte zu pflegen und uns zu informieren was denn in kamenz so abgeht. Die dort ansässige linksjugend hat erst diesen monat ein rießiges volleyball-tunier gegen rassismus gestemmt! coole sache!

Nach einer schönen und informationsreichen diskussionsrunde haben wir dann noch ein wenig basisarbeit betrieben und ein paar informationsmaterialien von die LINKE in briefkästen gesteckt und uns dann auf die reise in das riesige kaufland begeben. dort sind wir auf kuriose sachen gestoßen wie zum beispiel ein plantschbecken mit einem wasserspuckenden wal!

nachdem wir uns mit einem wälernen plantschbecken ausgestattet haben sind wir nach einem kurzen zwischenstopp an einen steinbruch zum baden gefahren und haben uns dort als waschechte stadtmenschen (zumindest haben wir uns fast alle so verhalten) mit einem krebs names heinrich angefreundet. sandra mussten wir allerdings davon abhalten dem krebs ein neues zuhause zu verschaffen und konnten sie überzeugen das kloschüsseln kein equivalentes zuhause für einen steinbruch krebs sind. nach diesem tollen plantscherlebnis haben wir noch ein wenig gegrillt und lassen nun den abend mit lauter musik und guter laune in  ausklingen.

morgen gehts zum frühstücken nach hoyerswerda und danach zum geyerswalder see, wir hoffen stark auf gutes wetter. am abend sind  wir dann in der kulturfabrik anzutreffen .

kommt doch einfach vorbei wir würden uns über netten zuwachs freuen!!

noch kurz der plan für die nächsten Tage:

mittwoch: hoyerswerda, geyerswalder see, kulturfabrik

donnerstag: Olbersdorfer See bei Zittau

freitag: Brunch auf Marienplatz Görlitz mit Pools und Infolounge

samstag: Elbe-Rad-Weg Pirna

für mehr infos fragt einfach nach.

Erste Station der Provinzparade: Bautzen!

Juli 12th, 2011, 00:53  / Author: Sandra

Das erste Ziel der Provinzparade hieß am heutigen Tage Bautzen. Wir beenden den Tag mit neu erworbenen Eindrücken – positiv, aber auch – wie erwartet – negativ.Sehr gefreut haben uns natürlich die Interesent_innen, die uns am Stand besucht und auch zahlreiche Fragen zu uns und der Jugendorganisation an sich gestellt haben. Leider gab es auch einige unerwünschte Besucher in dieser gemütlichen Runde – aber wie sollte es auch anders sein? Vier Neonazis steuerten den Infostand geradewegs an und nahmen wahllos Flyermaterial etc an sich, um dieses später in umliegenden Mülleimern und Springbrunnen zu versenken. Ohne Protest ließen wir das natürlich nicht über uns ergehen, woraufhin die jungen Männer ein wenig ruppig worden. Es kam glücklicherweise zu keinen weiteren Ausschreitungen und somit setzten wir die Inforunde im aufkommenden Sonnenschein mit passender musikalischer Beschallung fort.

bz 1 300x225 Erste Station der Provinzparade: Bautzen!

Nach Abbau fand im Europakontaktbüro noch ein Workshop zum Thema “Neonazis, Autonome, Neue Rechte, Kommunisten – Alles Extremisten?” mit einem Vertreter des Forums Für Kritische Rechtsextremismusforschung aus Leipzig statt – verbunden mit einer Diskussionsrunde und klärenden Gesprächen über Begrifflichkeiten etc. Wir alle nehmen einige neue Eindrücke über  den Tag in Bautzen und die dortige politische Situation  mit. In diesem Moment befinden wir uns schließlich wieder in der gemütlichen Unterkunft, die uns zur Verfügung gestellt wurde bzw wird, und lassen den Tag ausklingen. So viel Input und neue Eindrücke müssen schließlich auch erstmal verdaut werden. ;) In diesem Sinne freuen wir uns bereits auf den nächsten Tag in Kamenz und das, was uns dort erwartet (hoffentlich besseres Wetter :).

kommt vorbei die provinz parade ist noch lange nicht vorbei!

Das waren spannende zwei Tage! LJP und LJT sind zu Ende

April 4th, 2011, 15:17  / Author: marco

Es hat Spaß gemacht mit euch und wir haben mal wieder viel beschlossen und unsere Delegierten für den Bundeskongress gewählt. Das Wechselbad in Dresden war aus unserer Sicht ein ausgezeichneter Tagungsraum und ein dickes Lob gibt es noch an die Vegane-Koch Crew.

Zunächst wollen wir euch die gewählten Delegierten für den Bundeskongress der linksjugend ['solid] nennen.

Auf der weiblichen Liste wurden gewählt (44 gültige Stimmen):

Tessa Guld (34),

Nadja Guld (30),

Marie L. Wendland (28),

Sandra Weiße (26),

Nora Schulze (26),

Marion Braumann (22),

Anne Raasch (19),

Ulrike Roche (18),

Ina Leonhardt (18)

Auf der gemischten Liste (Frauen die auf der weiblichen Liste nicht gewählt wurden, bekommen auf der gemischten Liste nochmal die Chance, zu kandidieren) wurden gewählt (47 gültige Stimmen):

Tilman Loos (32),

Marco Böhme (32),

Fabian Blunck (29),

Julia-Maria K (26),

Matthias Arnhold (25),

Steffen Juhran (25),

Silvio Lang(23),

Max Wegener (23),

Malte Fiedler (20)

Damit haben wir unsere 18 Delegierten auserwählt und sind gespannt, was auf dem Bundeskongress der linksjugend ['solid] (13. bis 15. Mai 2011 in Hannover) so passiert. Vorher bekommen aber alle Delegierten und Gäste die Möglichkeit, sich am 09.04.11 um 15 Uhr im linXXnet in Leipzig einzufinden, um über unsere Anträge und Forderungen zu beraten.

Folgende Anträge haben wir beschlossen:

- Unterstützung der Selbstorganisation von FSJler_innen sowie deren Forderungen zur Verbesserung des Freiwilligendienstes

- Die Linksjugend Sachsen wird das Arbeitspapier der Linksjugend Leipzig dem BuKo vorschlagen.

- Und wir unterstützen die Kampagne 2gleich2 zur rechtlichen Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften

- Verschiedene Änderungen zum neuen Satzungsentwurf “SDS und Jugendverband” für den Bundeskongress

Die Beschlüsse und Anträge werden im Laufe der Woche auf unserer Homepage (http://linksjugend-sachsen.de) zusammengefasst und stehen dort als ausführliche Dokumente bereit. Wir bitten euch noch um etwas Geduld, da die Nachbereitung eines solchen Großveranstaltung immer ein wenig Zeit benötig.

Pfingstcamp 2011: neues Gelände

April 2nd, 2011, 20:13  / Author: til

Da das gute alte Srbska Kamenice – der Ort der letzten Pfingstcamps – quasi bereits letztes Jahr abgesoffen ist, gibt’s dieses Jahr ein neues Gelände für’s Pfingstcamp geben. Heute wurde das vermutlich neue Gelände besucht. Es ist moderner und günstiger als das alte und liegt in Doksy – ca. 70 Kilometer von der Deutsch-Tschechischen Grenze entfernt. Hier die Bilder der heutigen Besuchsdelegation. Hier geht es jetzt außerdem weiter mit der Konstituierung von Landesjugendplenum und Landesjugendtag,

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: