LJP/LJT ist beendet – danke an euch!

… und wieder ist ein tolles Landesjugendplenum und auch ein toller, produktiver Landesjugendtag vorbei – diesmal im AJZ Talschock in Chemnitz.

wir bedanken uns ganz herzlich bei allen lieben Menschen, die mitgewirkt haben und anwesend waren! es war wie immer ein Fest mit euch und wir freuen uns schon sehr auf die nächste Gelegenheit mit euch allen!

anbei findet ihr die gewählten Vertreter_innen der verschiedenen Gremien, die nun feststehen (ihr findet in den angegebenen Spalten hinter dem Namen jeweils die Für-Stimmen, Enthaltungen, die insgesamt abgegebenen Stimmen, ungültige Stimmen und die Prozentzahl – in dieser Reihenfolge):

Delegierte Bundeskongress (weiblich):

Nadja Guld 52 2 60 0 86,67%
Lisa-Marie Jatzke 51 2 60 0 85,00%
Nele Werner 50 2 60 0 83,33%
Ina Leonhardt 49 2 60 0 81,67%
Anna Gorskih 48 2 60 0 80,00%
Anne Raasch 47 2 60 0 78,33%
Marie Wendland 47 2 60 0 78,33%
Marlen Brückner 44 2 60 0 73,33%
Francie Hoffmann 42 2 60 0 70,00%

Delegierte Bundeskongress (gemischt):

Tilman Loos 46 0 59 1 79,31%
Steven Braun 43 0 59 1 74,14%
Fabian Blunck 40 0 59 1 68,97%
Alex Tilch 39 0 59 1 67,24%
Heiko Weigel 39 0 59 1 67,24%
Steffen Juhran 39 0 59 1 67,24%
Martin Bretschneider 38 0 59 1 65,52%
Silvio Lang 36 0 59 1 62,07%
Maximilian Schneider 31 0 59 1 53,45%

Vertreter_in Länderrat (weiblich):

Sandra Weiße 47 11 59 1 81,03%

Vertreter_in Länderrat (gemischt):

Fabian Blunck 44 14 59 1 75,86%

Delegierte Landesparteitag (weiblich):

Marlen Brückner 33 0 39 0 84,62%
Anne Raasch 32 0 39 0 82,05%
Lisa-Marie Jatzke 31 0 39 0 79,49%
Marie Wendland 30 0 39 0 76,92%

Delegierte Landesparteitag (gemischt):

Heiko Weigel 30 0 39 0 76,92%
Tilman Loos 30 0 39 0 76,92%
Steffen Juhran 24 0 39 0 61,54%
Nico Reichenbach 19 0 39 0 48,72%

Vertreter_in Landesrat (bis 31.12.2012):

Heiko Weigel 31 0 39 2 83,78%

Vertreter_in Landesrat (1.1.2013 bis 31.12.2014):

Heiko Weigel 30 2 39 0 76,92%

 

 

ein kleines aber feines fazit

so, 2 wochen leben in der provinztour sind vorbei. wenn ich für mich mal durch gehe was wir die letzten 2 wochen getan haben staune ich, wir waren in aue, zwickau, limbach-oberfrohna, rochlitz, geringswalde, naunhof, eilenburg, döbeln, meissen, hoyerswerda, radeberg und pirna. 12 städte in 13 tagen.

der kilometerstand im raumschiff zeigt 1300 km die es für die provinztour geflogen ist an.
wir haben 2 notstromer kaputt nach hause geschafft.
es sind 2 portemonais weg gekommen aber nur eins wieder aufgetaucht (falls jemand eins gefunden hat bitte melden)
wir waren 8 mal (wenn nicht sogar öfter) mit unserer tour in zeitungen abgedruckt.
wir haben christina schröder und chuck norris am gleichen tag per buttonpapierausstanzzange geköpft.
haben einen bienenstich und viele müchenstiche abbekommen.
haben uns mehr als 3 mal verfahren.
haben einen waldbrand gesehen und vorbildlich der feuerwehr gemeldet.

haben gelacht, geschlafen, getrunken,gebadet, gesonnt, uns über politik und das leben unterhalten und vor allem viele viele tolle menschen kennen lernen dürfen.

danke an alle die sich an der provinzparade beteiligt haben und sie zu so einem schönen erlebnis werden lassen haben.

und nicht vergessen: wir kommen wieder! denn politik geht uns alle an.

ahoi die nun erst recht verlotterte marie

auf den 10. folgt der 11. Streich. Pirna und das Friedensfest

Puh das Ende ist nah, heute waren wir auf dem Friedensfest in Pirna.

An dem heutigen Samstag hat uns unsere weiter Reise durch die kleinen Städte und Provinzen Sachsen nach Pirna geführt. Dort wurde heute zum Friedenstag ein Friedensfest durchgeführt. So einen Spaß lassen wir uns natürlich nicht entgehen, schwupps die wupps waren wir in Pirna, nach dem wir gefühlte Unendlichkeiten die Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden begutachten durften da wir innerorts im Stau standen. In Pirna angekommen bauten wir auf einem 20qm Platz unser 23qm großen Pavillon auf, hat gepasst bis auf nen Zentimeter :) Jedenfalls verlief der Tag im vergleich zu den vorran gegangenen Tagen sehr entspannt und gemütlich, wir haben einen Infostand angeboten, die Slackline aufgebaut, Buttons gemacht und den tollen Bands die im Festzelt gespielt haben zu gehört. Sehr interessant war die Podiumsdiskussion zum Thema Bundeswehr raus aus den Schulen. Abends (jetzt) sind wir sehr geschafft, 2 Wochen Sachsen stecken uns in den Knochen ( ich stelle mir das gerade Bildlich vor- was für ein Spaß )

Nochmal kurz ein Abschlussessen genießen und dann ab wie Schmitts Katze in die Entspannungsphase.

 

So far und Ahoi,

die verlotterten Paradekinder

10. Station: Radeberg

Nach dem gestrigen Schreck und dem immer noch schlechten und kalten Wetter, so wie der Info, dass unter solchen Bedingungen Radeberg wie ausgestorben sein soll, beschlossen wir unseren Infostand auf dem Markt ausfallen zu lassen.

So begann der Tag mal wieder mit einem ausgedehnten Brunch, nur dass wir diesmal noch später losgefahren sind, als gestern. Trotz der Info an die lokale Linksjugend, dass wir den Stand vor allem auf Grund des schlechten Wetters ausfallen lassen werden, kamen Abends in das offene Bürgerbüro doch recht viele interessierte Jugendliche um mit uns beide Dokumentationen über die Pogrome von Hoyerswerda anzuschauen. Teilweise schauten alle so gespannt die Filme, dass man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Der bittere Nachgeschmack von gestern bliebt besonders bei diesen Doku’s uns sehr im Hinterkopf, da gestern der Filmabend auf Grund der Drohkulisse des braun-deutschen Mobs ausfallen musste.

Aber auch heute gilt: Es geht weiter, wir lassen uns nicht unterkrigen und vor allem denken wir daran dass kein Tag wie der andere ist.
Für morgen in Pirna bleibt aber doch der Wunsch nach besserem Wetter bestehen.

Auf zur letzten Station der Provinzparade. Auf zum Friedenfest der Linken nach Pirna.

Wir sehen uns!

Eure verlotterten Paradekinder

Station 9 Hoyerswerda und der deutsche Mob

Der Tag begann für uns wieder einmal entspannt mit Ausschlafen und Brunch, nachdem wir uns dann gegen Nachmittag nach Hoyerswerda ins Ungewisse aufbrachen.

Als wir dann gegen 16.30 unseren Stand schließlich auf dem Marktplatz stationiert hatten, war uns schnell bewusst, dass das Wetter es heute nicht gut mit uns meint. Aber wie windig und verregnet das Wetter auch war, es sollte noch schlimnmer kommen.  Denn ungefähr eine halbe Stunde später durften wir die Anwesenheit von einer älteren Frau mit ihrem Neonazi-Sohn und einer halben Kameradschaft im Gepäck an unserem Stand aushalten. Deren Aufgabe bestand indes darin, mit aggressiver Körperhaltung und Sprache uns einzuschüchtern, sodass wir schließlich auch die Polizei informieren mussten. Die Anzahl der Versuche, uns mit homophoben und sexistischen Beleidigungen u.Ä.  zu provozieren, erhöhte sich daraufhin auch rapide. Als nach ca. 20min die Polizei schließlich eintraf, begannen sich die Nazis so langsam vom Stand zu entfernen, auch wenn die Polizei nur Verwarnungen aussprach und 2 Personalien aufnahm und nebenbei ein Klappmesser gezogen wurde.

Da das Wetter dananch sich auch nicht besserte und 20.30 unsere Filmvorführung im Abgeordnetenbüro von Caren Lay auf dem Plan stand, sind wir zum Büro aufgebrochen. In der Zwischenzeit hatten sich die Nazis im Park versammelt und begannen, die Veranstaltung mit menschenverachtenden Parolen und Provokationen zu stören.
Wir brachen dann auch schließlich ab, denn dieser deutsche Mob erschien sehr gefährlich.

Nachdem wir den Nazis dann durch lange Landstraßenfahrt entkommen waren, lassen wir nun den Tag entspannt ausklingen und werden lange in den morgigen Tag schlafen.

8. Station: Meißen; einmal Skatepark und zurück

Gegen Mittag kamen wir heute in Meißen an und bauten unseren Stand mit Stencildruck und Buttonmaschine auf. Leider funktioniert der Notstromer nicht so wie wir das wollten, so dass viel zu oft das Auto aushelfen musste und wir schmerzlich den Bass vermissen mussten. Dennoch kamen viele interessierte junge Menschen vom Skatepark zu uns und nutzen die Möglichkeit zum basteln und chillen. Besonders angetan hat es uns heute das Helium, wo wir nicht mehr genau sagen können, ob es mehr in den Luftballons oder unseren Lungen gelandet ist. In diesem Sinne werden wir noch den Tag ausklingen lassen und freuen uns auf die DJ’s heute Abend an unserem Stand, falls die Technik endlich mitspielt, und genießen die Aussicht auf Meißen :) .

7. Station: Eilenburg und Döbeln

Der Tag in Eilenburg begann dank der Gastfreundschaft der Partei vor Ort mit einem ausgiebiebigen und entspanntem Brunch im LINKSpunkt bis in den Nachmittag.

Gegen 16.00 Uhr kamen wir auch in Döbeln im Treibhaus an und wurden genauso herzlich empfangen, wie wir verabschiedet wurden. Im Cafe Courage bauten wir nach und nach alle Dinge für den Workshop auf. Ab 19.15 Uhr ging es dann gespannt den Lippen von Hannes Geißler folgend um den Unterschied vom Deutschen Antikapitalismus (z.B. der Nazis) und der Kritik der politischen Ökonomie (von Marx). Im Ergebnis und den anschließenden Nachfragen wurde klar, dass das Problem des Kapitalismus weder Manager oder gierige Banken sind und noch weniger auf Verschwörungstheorien und Sündenbocksuche basierende Menschengruppen, sondern dass das Problem am System, das System selbst ist bzw. die Verhältnisse im Kapitalismus und nicht die Menschen selbst, die angeblich mit bestimmten Verhaltensweisen „gut“ oder „böse“ sind; wenn dann verhalten sie sich „nur“ wie es das System von Profitausrichtung und Konkurrenz von ihnen verlangt.

Im Anschluss klangt der Tag noch wie schon öfter bei Bier, Sekt und guter Musik und Gesprächen aus.

Morgen geht’s weiter nach Meißen. Gerüchten nach bauen wir uns direkt an der Elbe am Skatepark auf.

6. Station: Eilenburg

Angekommen in Eilenburg wurden wir herzlich von der örtlichen Linksjugend empfangen. Als wir uns im Büro ausgebreitet haben, kamen zur Verwunderung von den Ortsansässigen junge Menschen spontan in die Geschäftsstelle und fragten nach Material.

Im Anschluss wurde ein Workshop über das Thema „Die Antideutschen – Eine sachliche Annäherung“ veranstaltet. Besonders für uns selbst war der Workshop sehr gut, weil vorhandenes Wissen aufgefrischt und vertieft wurde aber man auch neue Aspekte der Thematik erfahren konnte.

Zum Ausklang des Abends schauten wir uns 2 Filme an. Einen humorvollen Film über Alltagsrassismus und einen Film über die Entstehungsgeschichte des sozialen Netzwerks „Facebook“. Die Jugendlichen, die schon am Nachmittag in der Geschäftsstelle waren, schauten den Film mit uns.

Bei guter Musik und einem Glas Sekt brachten wir den Abend mit der örtlichen Jugend zum Abschluss.

5. Wahlkampfunterstützung für Torsten Wanke in der Stadt Naunhof


Diesmal hatte die Provinzparade einen eher „ungewöhnlichen“ Einsatz. Am Freitag und Samstag unterstützten wir Torsten Wanke, den parteilosen Bürgermeisterkandidaten der Stadt Naunhof und der vor allem in der sozialen Arbeit tätig war/ist z.B. als Kinder- und Jugendhausleiter. Da er von der Partei Die Linke. als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen und unterstützt wurde waren wir an beiden Tagen jeweils mit unserem Pavillon, guter Musik und mit viel Material an der Seite von Torsten unterwegs und unterstützen ihn beim Wahlkampf vor Ort, im Wohngebiet sowie am Samstag auf dem Markt der Stadt Naunhof. So war es nur eine Frage der Zeit bis sich unsere Luftballons vermischten und wir uns auch das ein oder andere Mal auf die Hüpfburg trauten. Auch kam die frischgezapfte rote Fassbrause von Torsten gut an. Am Samstag wurde außerdem auch auf dem Markt gegrillt.

Eine besondere Genugtuung war es als wir gesehen haben, dass der CDU-Wahlkampfstand um die Ecke mit Hüftburg weit weniger Besuch hatte als unser kleines Familienfest auf dem Markt.;) Insbesondere hat uns gefallen, dass er nicht als Plakat auf die Menschen herabschauen wollte und das Geld lieber spendete. Das Wetter spielte, obwohl es meist nicht danach aussah, zum Glück auch mit. Alles in allem waren es zwei sehr schöne Tage in Nauenhof, die mit einem ebenso netten Abend heute bei Torsten ausgeklungen sind, da er uns zum Abschied noch mal zu sich nach Hause bei Lagerfeuer und Sekt :D eingeladen hat. Morgen gibt’s erst mal unseren wohlverdienten freien Tag und dann geht’s weiter nach Eilenburg. Bisher war die Provinz recht abwechslungsreich und kein Tag wie der Andere. So kann’s weitergehen :D

4. Rochlitz und Geringswalde

Nach kräftigen Frühstück, bei unseren Freunden in Limbach-Oberfrohna,
ging es zum vierten „Stop“ nach Rochlitz.
Trotz des örtlich üblichen Markttages, hielt sich der Andrang leider  in Grenzen.
Hier und da gab es Gespräche mit Passanten und Verkäufern von ortsansäßigen Läden.
Trotz des klein gehaltenden Rahmen der Veranstaltung, besuchte uns eine Reporterin von der
„heiß geliebten“ Freien Presse :D
Aus den Lautsprechern schallte unser Jugendwahlprogramm und da nicht viele Menschen kamen diskutierten wir eben untereinander.
So vergingen ziemlich schnell, die in der Sonne gebruzelten Stunden.
Zum Nachmittag, gegen 16 Uhr, ging es zügig nach Geringswalde.
Dort begrüßten wir Drei Stadträte und tauschten vielzählige Informationen aus.
Natürlich kam die Presse auch dort nicht zu kurz.
Interviews und Fotos gaben wir gern und vielzählig.
Nun lassen wir den Abend mit Menschen der Linksjugend Mittelsachsen mit „alkoholfreien“ Bier und Musik ausklingen.
Fortblickend freuen wir uns auf den nächsten halt in Nauenhof morgen.