4. Rochlitz und Geringswalde

Nach kräftigen Frühstück, bei unseren Freunden in Limbach-Oberfrohna,
ging es zum vierten „Stop“ nach Rochlitz.
Trotz des örtlich üblichen Markttages, hielt sich der Andrang leider  in Grenzen.
Hier und da gab es Gespräche mit Passanten und Verkäufern von ortsansäßigen Läden.
Trotz des klein gehaltenden Rahmen der Veranstaltung, besuchte uns eine Reporterin von der
„heiß geliebten“ Freien Presse :D
Aus den Lautsprechern schallte unser Jugendwahlprogramm und da nicht viele Menschen kamen diskutierten wir eben untereinander.
So vergingen ziemlich schnell, die in der Sonne gebruzelten Stunden.
Zum Nachmittag, gegen 16 Uhr, ging es zügig nach Geringswalde.
Dort begrüßten wir Drei Stadträte und tauschten vielzählige Informationen aus.
Natürlich kam die Presse auch dort nicht zu kurz.
Interviews und Fotos gaben wir gern und vielzählig.
Nun lassen wir den Abend mit Menschen der Linksjugend Mittelsachsen mit „alkoholfreien“ Bier und Musik ausklingen.
Fortblickend freuen wir uns auf den nächsten halt in Nauenhof morgen.

3. Limbach-Oberfrohna und alle so Yeahhhh…

Nach dem gemeinsamen Aufstehen mit dem Leuten Vorort, fuhren wir mit Roy auf den Johannisplatz. Hier bauten wir Zelt und Stand auf und wurden dabei von den ersten Ortsansässigen aus anderen Zusammenhängen bekannten Menschen kritisch beäugt.

Angenehmer Weise blieb es bei in sich rein gemurmelte Beschimpfungen.
Insgesamt gingen die meisten Menschen leider eher vorbei, als dass sie auf uns zu kamen.
Jedoch verirrte sich der ein oder andere Jugendliche zu uns, vor allem die jüngsten hatten an unserem Druckworkshop Interesse und druckten sich einen Beutel nach dem anderem.
Zum Mittag gab es Verpflegung von den tollen Menschen der sozialen und politischen Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna.  Nochmals vielen Dank für die nette Bewirtung ;)
Als das letzte Kind glücklich und zufrieden unseren Stand verließ bauten wir zusammen und machten uns auf den Weg zur DORO, dem Hausprojekt welches vor knapp 3 Jahren angezündet wurde und Limbach zu trauriger Berühmtheit verschaffte…
Es war spannend was die Jugendlichen in kompletter Eigenregie aus dem fast ausgebrannten Haus gemacht haben.
Der Tag klang mit lecker esssen und vielen guten gesprächen u.a. zu sicherem kommunizieren und der aktuellen Situation im Iran und der Stellung der Linken aus.
Morgen geht’s weiter in Rochlitz und Geringswalde.
Wir sehen uns,
so  far die verlotterten Paradekinder
p.s. fotos kommen später :)

2. Station: Zwickau



Da sind wir wieder mit dem Bericht von Tag 2 der Provinzparade.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, in der alten Brauerei Annaberg, ging es auch schon zu unserer nächsten Station der Provinnzparade, dem Ronsenplatz in Zwickau. Hier wurden wir schon von 2 Mitgliedern der Linksjugend Zwickau erwartet. Nach leichten Problemen mit dem Notstromer bauten wir unsern Stand komplett auf.
Der darauf startende Näh- und Druckworkshop wurde von den mittlerweile eingetroffenen Jugendlichen rege wahrgenommen. Mit unserer Hilfe entstanden selbstgedruckte Beutel und T-Shirts. Genäht wurden Beutel, T-Shirts und selbst entworfene Portemonnaie. Außerdem fand in einem kleinen Matratzenkreis der von Leuten Vorort gewünschte Workshop „Antifa- Proll – und Mackerscheiß“ statt. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die mitgebrachten Luftballons, mit ihnen wurde die ein oder andere Haarpracht zum fliegen gebracht :) Ringsum füllten sich die Matratzen und Decken mit interessierten Menschen und die Stimmung unter den zahlreichen Besucher_innen war durchgängig gut. Gedruckt, genäht und gestanzt wurde bis es dunkel wurde, danach war die Zeit für die 2 mitgebrachten Dokumentationen gekommen. Als die letzten Nähte fertig waren, fing eine der Dokumentationen an und die Leute sammelten sich rings um die Leinwand vor unserem Jugendbus und wir sahen uns die Reportagen über die rassistischen Ausschreitungen in Hoyerswerda an.

Zwickau kann abschließend als großer Erfolg betrachtet werden. Bei gutem Wetter, toller Musik und guter Laune wurde getanzt, genäht, diskutiert und informiert. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir haben viele neue Leute kennengelernt. Gespannt auf den nächsten Tag in Limbach-Oberfrohna, verließen wir am späten Abend den Park.

1. Station: Aue

Heute hat die „Leben in der Provinz“-Parade gestartet, voll gepackt sind wir in Dresden gestartet und auf dem schnellsten weg nach Aue gedüsst. Auf dem Altmarkt angekommen haben wir glücklicherweise unseren super Pavillon aufbauen dürfen, auch wenn wir weniger Standfläche genehmigt bekommen haben, denn ohoho der MDR-Sachsenspiegel war da und hat von Aue aus den Wetterberericht gesendent. Der MDR war auch der Grund dafür das wir keine Musik spielen durfen, leider war unser Stand dann etwas leise und ist scheinbar so manchen aus dem Augenwinkel gefallen. Ganz so viele Leute waren nun nicht an dem Stand, aber für Aue an einem Tag mit 35 ° C waren laut Bestätigung von Orsterfahrenen doch relativ viele da. Vor Ort haben wir unseren Stand mit einem Stencil- und Druck-Workshop aufgepimpt, leider haben das nicht so viele Leute genutzt wie wir uns das gewünscht haben. Aber im ganzen eigentlich ein provinzieller Auftakt für unsere Tour.

Der Tag wurde von einem wahnsinnigen gefühlt sinnflutartigen Gewitter beendet, Hagelkörner so groß wie Haselnüsse gab es als Dreingabe noch dazu.

Jetzt sind wir unglaublich verschwitzt und genießen unseren ersten Sekt des Tages, morgen geht es gegen 11 weiter nach Zwickau. Dort sind wir von 13-20 Uhr auf dem Platz der Völkerfreundschaft anzutreffen, mit WS zu Beutelnähen, Stencil und Drucken und zum Thema „Sexismus und Mackerscheiß“

Wir freuen uns darauf euch zu sehen,

in dem Sinne Ahoi.

Eure verlotterten Paradekinder

Station 7: Annaberg-Buchholz Strahlender Fleck Dunkeldeutschlands

Ausschlafen, Mittagsschlaf, früh im Bett. Ja unser Sonntag war doch recht erholsam! Das war auch bitter nötig, da verbale Diarröh sich so langsam unter den fleißigen Mitfahrer_innen breit machte. Aber genug vom Gammeln!

Bekanntlich hat Morgenstund ja Gold im Mund. Leider bietet dieses Gold nicht genug Anreiz um uns aus den bequemen Betten der Steigerhäuser zu locken. Erst nach einer halbstündigen Odyssee durch unterschiedlichste Weckersounds und dem damit einhergehenden Gegrummel schafften wir es am Ende doch noch aus dem Bett und starteten pünktlich unsere Fahrt nach Annaberg-Buchholz. Dank zahlreicher Umleitungen haben wir auch nur knapp 3 Stunden für die Strecke gebraucht, geplant waren 1 ½ -2  Stunden, Held_innen bei der Arbeit eben. :)

Endlich in Annaberg-Bucholz angekommen, empfingen uns auch schon viele nette Menschen in der Alten Brauerei, einem tollen soziokulturellen Zentrum mitten im braunen Sumpf Dunkeldeutschlands.

Da ein Stand als zu heikel eingeschätzt wurde, nutzen wir die Zeit ebenso sinnvoll um die Menschen hier kennen zu lernen. Sommerrodeln und Freibad waren angesagt! Hurra! Politische Arbeit macht halt einfach wahnsinnig viel Spaß. ;)

Wieder zurück zur alten Brauerei und vegane Soljanka und Aufstriche verputzen! Großes Lob auch hier noch mal an die tollen Köch_innen! Lecker! Nun lassen wir den Abend mit fleißigem Beutel nähen ausklingen und freuen uns schon sehr auf morgen. Da sind wir nämlich in Pöhl. Wir rollen weiter und ihr lest hoffentlich fleißig mit. :)

2. Station: Kamenz!

Heute war wieder ein schöner Tag, lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann gings ab nach Kamenz. da haben wir uns mit der ortsgruppe der  Linksjugend getroffen um kontakte zu pflegen und uns zu informieren was denn in kamenz so abgeht. Die dort ansässige linksjugend hat erst diesen monat ein rießiges volleyball-tunier gegen rassismus gestemmt! coole sache!

Nach einer schönen und informationsreichen diskussionsrunde haben wir dann noch ein wenig basisarbeit betrieben und ein paar informationsmaterialien von die LINKE in briefkästen gesteckt und uns dann auf die reise in das riesige kaufland begeben. dort sind wir auf kuriose sachen gestoßen wie zum beispiel ein plantschbecken mit einem wasserspuckenden wal!

nachdem wir uns mit einem wälernen plantschbecken ausgestattet haben sind wir nach einem kurzen zwischenstopp an einen steinbruch zum baden gefahren und haben uns dort als waschechte stadtmenschen (zumindest haben wir uns fast alle so verhalten) mit einem krebs names heinrich angefreundet. sandra mussten wir allerdings davon abhalten dem krebs ein neues zuhause zu verschaffen und konnten sie überzeugen das kloschüsseln kein equivalentes zuhause für einen steinbruch krebs sind. nach diesem tollen plantscherlebnis haben wir noch ein wenig gegrillt und lassen nun den abend mit lauter musik und guter laune in  ausklingen.

morgen gehts zum frühstücken nach hoyerswerda und danach zum geyerswalder see, wir hoffen stark auf gutes wetter. am abend sind  wir dann in der kulturfabrik anzutreffen .

kommt doch einfach vorbei wir würden uns über netten zuwachs freuen!!

noch kurz der plan für die nächsten Tage:

mittwoch: hoyerswerda, geyerswalder see, kulturfabrik

donnerstag: Olbersdorfer See bei Zittau

freitag: Brunch auf Marienplatz Görlitz mit Pools und Infolounge

samstag: Elbe-Rad-Weg Pirna

für mehr infos fragt einfach nach.