7. Station: Eilenburg und Döbeln

Der Tag in Eilenburg begann dank der Gastfreundschaft der Partei vor Ort mit einem ausgiebiebigen und entspanntem Brunch im LINKSpunkt bis in den Nachmittag.

Gegen 16.00 Uhr kamen wir auch in Döbeln im Treibhaus an und wurden genauso herzlich empfangen, wie wir verabschiedet wurden. Im Cafe Courage bauten wir nach und nach alle Dinge für den Workshop auf. Ab 19.15 Uhr ging es dann gespannt den Lippen von Hannes Geißler folgend um den Unterschied vom Deutschen Antikapitalismus (z.B. der Nazis) und der Kritik der politischen Ökonomie (von Marx). Im Ergebnis und den anschließenden Nachfragen wurde klar, dass das Problem des Kapitalismus weder Manager oder gierige Banken sind und noch weniger auf Verschwörungstheorien und Sündenbocksuche basierende Menschengruppen, sondern dass das Problem am System, das System selbst ist bzw. die Verhältnisse im Kapitalismus und nicht die Menschen selbst, die angeblich mit bestimmten Verhaltensweisen „gut“ oder „böse“ sind; wenn dann verhalten sie sich „nur“ wie es das System von Profitausrichtung und Konkurrenz von ihnen verlangt.

Im Anschluss klangt der Tag noch wie schon öfter bei Bier, Sekt und guter Musik und Gesprächen aus.

Morgen geht’s weiter nach Meißen. Gerüchten nach bauen wir uns direkt an der Elbe am Skatepark auf.

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