10. Station: Radeberg

Nach dem gestrigen Schreck und dem immer noch schlechten und kalten Wetter, so wie der Info, dass unter solchen Bedingungen Radeberg wie ausgestorben sein soll, beschlossen wir unseren Infostand auf dem Markt ausfallen zu lassen.

So begann der Tag mal wieder mit einem ausgedehnten Brunch, nur dass wir diesmal noch später losgefahren sind, als gestern. Trotz der Info an die lokale Linksjugend, dass wir den Stand vor allem auf Grund des schlechten Wetters ausfallen lassen werden, kamen Abends in das offene Bürgerbüro doch recht viele interessierte Jugendliche um mit uns beide Dokumentationen über die Pogrome von Hoyerswerda anzuschauen. Teilweise schauten alle so gespannt die Filme, dass man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Der bittere Nachgeschmack von gestern bliebt besonders bei diesen Doku’s uns sehr im Hinterkopf, da gestern der Filmabend auf Grund der Drohkulisse des braun-deutschen Mobs ausfallen musste.

Aber auch heute gilt: Es geht weiter, wir lassen uns nicht unterkrigen und vor allem denken wir daran dass kein Tag wie der andere ist.
Für morgen in Pirna bleibt aber doch der Wunsch nach besserem Wetter bestehen.

Auf zur letzten Station der Provinzparade. Auf zum Friedenfest der Linken nach Pirna.

Wir sehen uns!

Eure verlotterten Paradekinder

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